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EVP-Fraktion für Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria

In einer Frak­ti­ons­er­klä­rung nahm die EVP Stel­lung zum Flücht­lings­drama in Moria und for­derte den Stadt­rat von Win­ter­thur auf zu han­deln.

«Für uns als EVP ist klar, dass wir Flücht­linge aus dem abge­brann­ten Lager von Moria auf­neh­men wol­len und müs­sen. Wir ermu­ti­gen den Stadt­rat, sich beim Bund aktiv dafür ein­zu­set­zen. Die Stadt Bern mit gut 140'000 Ein­woh­nern ist bereit, per sofort 20 Flücht­linge aus Moria auf­zu­neh­men als ers­ten Schritt. Zie­hen wir mit und neh­men wir eben­falls zusätz­lich zum Kon­tin­gent Flücht­linge aus Moria auf. Es ist von Nöten, schnell zu han­deln. Die Flücht­linge leben unter unhalt­ba­ren Bedin­gun­gen und der Win­ter kommt erst noch. Ich bin sehr unsi­cher, ob es uns zusteht zu wäh­len, wen wir auf­neh­men wol­len. Eine Triage sollte aus unse­rer Sicht vor Ort vor­ge­nom­men wer­den, die Schwächs­ten müs­sen Les­bos zuerst ver­las­sen kön­nen. Beson­ders vul­nera­bel sind auf der Flucht immer die Min­der­jäh­ri­gen. Falls sol­che nach Win­ter­thur kom­men, bit­ten wir den Stadt­rat drin­gend, sich für gute Asyl­be­din­gun­gen ein­zu­set­zen. Damit die Jugend­li­chen psy­chisch gesund wer­den und damit erst fähig, sich zu inte­grie­ren und finan­zi­ell unab­hän­gig zu wer­den, ist es auch ent­schei­dend, dass sie bei Bedarf eine Trau­ma­the­ra­pie erhal­ten kön­nen. Und schliess­lich sind wir auch über­zeugt, dass sich in unse­rer Stadt Frei­wil­lige fin­den wer­den, die sich für die Flücht­linge aus Moria ein­set­zen und sie unter­stüt­zen wer­den. Zusam­men schaf­fen wir das.»