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StopArmut will CO2-Emissionen drastisch reduzieren

Am Sams­tag, 17. Novem­ber fin­det in Win­ter­thur die 10. StopArmut-Konferenz zum Thema Kli­ma­ge­rech­tig­keit statt. Sie zeigt Hand­lungs­mög­lich­kei­ten zur CO2-Reduktion im per­sön­li­chen Leben, in Kir­chen und Poli­tik auf. 12 Work­shops mit hoch­ka­rä­ti­gen Refe­ren­tIn­nen ste­hen den Besu­che­rIn­nen zur Aus­wahl und im Dorf der Mög­lich­kei­ten stel­len 30 Orga­ni­sa­tio­nen ihr Enga­ge­ment im Bereich Kli­ma­ge­rech­tig­keit vor.

Das Thema «Kli­ma­ge­rech­tig­keit» wird an der dies­jäh­ri­gen Kon­fe­renz aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln betrach­tet: Tom Kurt, Pas­tor der Frei­kir­che Bewe­gung­Plus in Inter­la­ken, schlägt die Brü­cke zwi­schen der Bibel und unse­rer Ver­ant­wor­tung für unse­ren wun­der­schö­nen Pla­ne­ten, Sonia Sene­vi­ratne zeigt auf, warum der CO2-Ausstosses ab sofort redu­ziert wer­den muss und Andrea Burk­hardt vom Bun­des­amt für Umwelt gibt einen Ein­blick zum aktu­el­len Umset­zungs­stand der Kli­ma­ziele in der Schweiz. Auch Sent, der Spo­ken Word-Künstler, for­dert uns mit sei­nen Wort-Kreationen her­aus.

Poli­ti­sche Podi­ums­dis­kus­sion: Umset­zung der Kli­ma­ziele in der Schweiz

«Wenn wir den glo­ba­len Tem­pe­ra­tur­an­stieg auf einem gewis­sen Niveau sta­bi­li­sie­ren wol­len, eben etwa auf 1,5 oder 2 Grad, müs­sen ab jetzt die CO2-Emissionen gleich null sein», erklärt Sene­vi­ratne. Die Schwei­zer Geo­phy­si­ke­rin zählt zu den renom­mier­tes­ten inter­na­tio­na­len Kli­ma­for­sche­rIn­nen. Sie ist Pro­fes­so­rin am Insti­tute for Atmo­s­phe­ric and Cli­mate Sci­ence der ETH Zürich. Ob die Schweiz genü­gend Mass­nah­men dazu ergrif­fen hat, wird in der Podi­ums­dis­kus­sion auf­ge­grif­fen: SP-Nationalrat Eric Nuss­bau­mer, Mit­glied Umwelt­kom­mis­sion, Michael Diaz, Alter­na­tive Bank Schweiz und Daniel Heus­ser, Klima-Experte WWF Schweiz dis­ku­tie­ren zusam­men mit den bei­den Haupt­re­fe­ren­tin­nen Burk­hardt und Sene­vi­ratne. Mode­riert wird von Ladina Spiess, lang­jäh­rige Mode­ra­to­rin und Pro­du­zen­tin bei Radio SRF 1.

12 Work­shops von Fleisch­kon­sum bis #Zero­waste

Ins­ge­samt 12 Work­shops inspi­rie­ren zum nach­hal­ti­gen Han­deln. Wie man Lust auf weni­ger bekommt oder müllfrei(er) leben kann – für prak­ti­schen Input ist gesorgt. Doch auch der Blick über die Schwei­zer Grenze in glo­ba­len Süden ist wesent­lich: Das Tes­ten eines Son­nen­ko­chers oder Ein­bli­cke in krea­tive Lösungs­stra­te­gien für boli­via­ni­sche Bau­ern las­sen die dra­ma­ti­schen Fol­gen des Kli­ma­wan­dels erle­ben.

Gebet fürs Klima und ein Akt der Soli­da­ri­tät

Chris­tin­nen und Chris­ten aus unter­schied­li­chen Kirch­ge­mein­den wer­den auch an die­ser Kon­fe­renz ihren Wil­len zum Han­deln aus­drü­cken: Im Schluss­ple­num wird eine Dekla­ra­tion ver­le­sen, die das Enga­ge­ment der Kir­chen für den Schutz des Kli­mas und damit ver­bun­den einen intak­ten Lebens­raum für uns und künf­tige Gene­ra­tio­nen unter­streicht.

Und wem das bunte Kon­fe­renz­trei­ben zu laut wird, besucht die Klima-Gebetsstationen und setzt sich in medi­ta­ti­ver Stille für mehr Kli­ma­ge­rech­tig­keit ein.

Tages­kasse und Nach­mit­tagsti­ckets für Kurz­ent­schlos­sene

Inter­es­sierte kön­nen sich noch bis zum 16. Novem­ber über die Web­seite der Kon­fe­renz anmel­den. Zudem gibt es eine Tages­kasse für Kurz­ent­schlos­sene.

Ein spe­zi­el­les Nach­mit­tagsti­cket kann auch an der Tages­kasse gekauft wer­den, es erlaubt den Zutritt ab 13:30 Uhr bis Kon­fe­renz­schluss um 17:30 Uhr.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen und Anmel­de­mög­lich­keit zur Kon­fe­renz: www.stoparmut.ch/konferenz

Flyer: