Medienmitteilung der EVP Winterthur zur Volksinitiative «Allmend Grüzefeld für alle»

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Medienmitteilung der EVP Winterthur zur Volksinitiative «Allmend Grüzefeld für alle»

Hitzesommer fordern Weitsicht: EVP enttäuscht über Haltung des Stadtrats zur Initiative

«Allmend Grüzefeld für alle»

 

Die EVP Winterthur nimmt die ablehnende Haltung des Stadtrats zur Volksinitiative «Allmend Grüzefeld für

alle» mit grosser Enttäuschung zur Kenntnis. Mit diesem Entscheid verkennt der Stadtrat die Dringlichkeit

und bestärkt die Notwendigkeit der Volksinitiative, die von der EVP mit grosser Unterstützung der Bevölke-

rung eingereicht wurde.

 

Riesiges Potenzial liegt brach – Hitzesommer unterstreicht Dringlichkeit

 

Die Allmend Grüzefeld stellt flächenmässig eine der grössten Erholungszonen auf dem Winterthurer Stadt-

gebiet dar und liegt zwischen zwei freiräumlich unterversorgten Wohngebieten: Dem Gutschick- Quartier

und dem Quartier Waser, wo jeweils viele Menschen auf engem Raum leben. Der Zugang zu Freiraum ist

gerade dort fürs Zusammenleben und eine gesunde Quartierentwicklung entscheidend. In Zeiten zuneh-

mender Hitzesommer und Tropennächte wird dies immer wichtiger.

Für die EVP Winterthur ist klar: Die Allmend Grüzefeld bietet das Potenzial, als grüne Lunge und Kälteinsel

für die umliegenden Quartiere zu wirken. Die EVP Winterthur will die Freifläche deshalb endlich der Bevöl-

kerung zugänglich machen. Dafür hat sie mit grosser Unterstützung der Bevölkerung die Volksinitiative «All-

mend Grüzefeld für alle» eingereicht.

 

Verzögerungstaktik des Stadtrats beenden

 

Dass der Stadtrat die Initiative nun ohne Gegenvorschlag ablehnt und zu Beginn der Unterschriftensamm-

lung versuchte, das Engagement der Initiantinnen und Initianten als parteipolitischen «Wahlkampf» abzu-

tun, verdeutlicht die Notwendigkeit der Initiative. Seit vielen Jahren hält der Stadtrat zwar immer wieder fest,

welch grosses Potenzial er in der Entwicklung der Allmend Grüzefeld sieht. Darüber hinaus ist jedoch nichts

passiert. Es zeigt sich immer deutlicher, dass es ohne den Druck aus der Bevölkerung keine Aufwertung der

Allmend Grüzefeld geben wird.

 

«Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe. Es ist offensichtlich: Ohne diese Initiative

würde uns der Stadtrat auch 2030 noch mit strategischen Papieren, statt konkreten Projekten zu

vertrösten versuchen. Nun braucht der Stadtrat etwas Unterstützung, um den notwendigen Mut

aufzubringen, die Entwicklung der Allmend Grüzefeld endlich prioritär voranzutreiben.»

Alex Würzer, Mitglied Initiativkomitee und Stadtparlamentarier EVP

 

EVP setzt auf das Stadtparlament und die Stimmbevölkerung

 

Die EVP bleibt überzeugt, dass die freiräumliche und ökologische Aufwertung der Allmend Grüzefeld ein

grosser Gewinn für die Bevölkerung wären. Die Partei wird sich im Stadtparlament weiterhin für die Anlie-

gen der Initiative starkmachen und blickt einer Volksabstimmung zuversichtlich entgegen.

 

Für Auskünfte:

 

Alex Würzer, alex.wuerzer@evp-winterthur.ch, 076 419 30 25